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Baum · Hain · Wald | 木 · 林 · 森

Vierzig quadratische Tafeln: japanische und deutsche Texte zum Wald sowie Fotografien von Wald in Japan (Honshu) und Deutschland (Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg) – zwei Ländern, in denen die Vorstellung von Wald als Ort des Rückzugs, der Stille, der Einsamkeit und der Ewigkeit eine lange Tradition besitzt.
Text und Bild stehen gleichberechtigt nebeneinander. Weder beschreibt der Text das Bild noch illustriert das Bild den Text, sondern beide sind verschiedene Repräsentationen desselben. Dabei präsentiert sich der Text in seiner Materialität selbst als Bild mit dem gleichen Format, dem gleichen Papier wie die Fotografien, die sich umgekehrt dem immateriellen Schwarz-Weiß der Texte angleichen. Das Quadrat der Tafeln ist die Schnittmenge aus dem Querformat des Landschaftsbildes und dem Hochformat des Buches.
Baum · Hain · Wald | 木 · 林 · 森 wurde 2019 in der Ausstellung Bild – Text – Form gezeigt.